Besuch beim Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Dakar: Doppelt hält besser!

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SenGermany besuchte zweimal in den letzen 14 Tagen den Botschafter Bernhard Kampmann: am 14. und 21. August.

Zuerst in seinem Büro in Dakar und dann in Berlin, als er selbst dem senegalesischen Botschafter Henri Antoine Turpin einen ersten Besuch abstattete.

Bei beiden Terminen ging es hauptsächlich um die Vorbereitung des 1. Deutsch-senegalesischen Wirtschaftsgipfels, der am 8. November 2013 in Düsseldorf mit der Förderung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft und in Zusammenarbeit mit der IHK Düsseldorf und NRW.International stattfinden wird.

 

SenGermany gehört mit Sicherheit zu den ersten Vertretern der Zivilgesellschaft, die den Botschafter Bernhard Kampmann besucht haben, denn er am 5. August 2013 dem senegalesischen Staatspräsidenten Macky Sall sein Beglaubigungsschreiben überreicht hatte. Botschafter Kampmann zeigte sich offen und bereit die Initiative zu unterstützen, gab uns sogar Adressen von weiteren deutschen Institutionen wie die KfW und die GIZ, die seiner Meinung nach auch darüber in Kenntnis gesetzt werden sollten. Anlässlich des Gespräches, das wir am 21. August mit Botschafter Kampmann in Berlin geführt haben, wurden alle Themen vertieft, die am 14. August in Dakar behandelt wurden. Die Gelegenheit wurde genutzt, um ihm zu versichern, dass alle Maßnahmen getroffen wurden, damit die genannten Institutionen nicht nur informiert werden sondern auch am Wirtschaftsgipfel vom 8. November 2013 teilnehmen, denn wir hatten bereits im Juni 2013 Herrn Georg Schäfer der GIZ  informiert. Herr Schäfer, der viele Jahre als Berater im senegalesischen Wirtschafts-und Finanzministerium in Dakar tätig war, hatte uns bereits die Namen seiner Kollegen gegeben, die für die Beziehungen mit dem Senegal zuständig sind.

 

Auf der anderen Seit versicherte uns Botschafter Kampmann, dass wenn es um das Engagement der privaten deutschen Wirtschaft geht, rennen wir bei ihm offene Türen rein, denn es war in der Privatwirtschaft (Siemens) tätig, bevor er Diplomat wurde. Dieses Thema liege ihm so am Herzen, dass er mit Präsident Macky Sall darüber gesprochen hat, als er ihm sein Beglaubigungsschreiben überreicht hat. „ich kann mir nicht erklären, warum die deutsche Wirtschaft so wenig präsent in Senegal ist“ so Botschafter Kampmann. Auf deutscher Seite hoffen wir, dass sein Appell nicht auf taube Ohren gestoßen ist.

 

Ibrahim Guèye

 

 

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